Montag, 24. September 2007

_Elektronischer_Briefwechsel_

Gepostet in einem Forum, da ich grad kein Lust habe, alles noch einmal auf deutsch zu schreiben *sfz* Geistiger Dünnschiss, nichts anderes.

Well, it's not as much groove messing as.. ridiculous, unbelievable, and until today I didn't believe that there are people who really can produce such a lot of mental shit.
First of all a little story:
Two or three years ago I had among others two friends, let's call them A and B. When A was new to our school, B helped her out with everything and introduced her to us. Months later B became friends with some people we coundn't stand [note: we were about 14/15] and said some not very nice things about A, me and some others. A ran to her mother and her mother to the headmistress and everything got a mess. Some time went by and B had the guts to say sorry for what she did in front of all persons involved. Her apology was accepted by everyone save A, who told us to decide between her and B and didn't listen when I tried to tell her, accepting the apology doesn't mean to become best friends, but just to say hello every now and then 'cause there do exist things like politeness in the world. In a word, I refused to decide but suggested to search for some compromise. And A just walked away with her nose as high as she could manage. Not the finest manners but well..
So far..
Today I received a mail from A asking how things are going. And I was like 'okay, everything's fine, and you?' and got an answer telling me something about the sword of friendship and the scars of the past.. And I just thought 'fucking goth' but asked what she was trying to tell me. Got a confusing message involving the sword of friendship and the past again, and how easy it is to cut oneself with said sword and that A just wanted to find out whether she would cut herself again. When I told her a sword is something not that easy to handle and belongs to the Middle Ages while we're currently living in the 21st century, she got bitchy herself, called B - who's now one of the persons I would walk through fire for - a bitch, told me another friend of mine owes her some few euros, but she doesn't want those filthy euros and she got everything she ever wanted in life and added our so called friendship had been false because we all had been false and that it had brought her only pain and tears.
And now I'm sitting here and asking myself 'WHAT?' and don't know whether to cry or to laugh out loud. I mean, what's the point there? I really can't imagine what people think who produce such mental shits while imagining themselves being the only victims in a world full of evil villains who only wait to break they're little tiny hearts, but the oh so poor victims survive the ordeal as heros - or what?
And why the fuck was she able to slam in the door right before my face when I was trying to talk to her, but now has the urge to tell me how wonderful everything is? Am I supposed to feel guilty?!
That's really really annoying. I mean, we were kids, but at least one of us seems to never have grown up, which I find very sad; I like thinking back at times before everything got such a mess, but I did put an end to this affair. And now this chick comes and is out for ruining my memories because her whole fucking ego is damaged by whatever and she thinks she's cool because of her hair died black or what?!
Tbh, I can't stand as well as I can't understand such people. Wouldn't that be so sad, I'd laugh.


Ich weiß gar nicht, ob ich den eigentlich Nachrichtenwechsel hier veröffentlichen darf. Rechtlich gesehen. Andererseits, es ist auch mein briefwechsel, und mit dem kann ich theoretisch tun und lassen, was ich will.. Hm, den Blog hier liest eh keiner.

> Hi!

> > Wie läufts?

> > Fan

Hey

Ganz gut, und bei dir?

Schatten


> Besser als erwartet.

> > Fan


Fein.

Darf ich fragen, was deine Intention war, mir zu schreiben?

Ich meine, ich bin wirklich neugierig.

Schatten


> Sagen wir ich schließe mit der Vergangenheit ab.

> > Fan


Inwiefern?

Schatten, nicht viel schlauer als grad eben


> Insofern, dass ich das Schwert der Vergangenheit noch einmal in die Hand nehme

> und schaue, ob ich mir ein weiteres Mal Narben zufüge.


Schwerter sind hässliche klobige Dinger udn gehören ins Mittelalter. Um sich mit ihnen selbst zu schneiden braucht es schon einiges. Magische Schwerter der Vergangenheit gibbet nicht, das hier ist die reale Welt.

Ich meine es echt nicht böse, aber sprich Klartext, bitte. Da ich einer gewissen Schulform vor einiger Zeit der Rücken gekehrt hab, hab ich Philosophie nicht als Fach.

Also?

Schatten


> Dachte du wärst gut in Deutsch gewesen...die Metapher bezog sich auf die

> Zwieschneidigkeit eines Schwertes...

> Und sich mit ihnen zu schneiden scheint

> nicht soo~ schwierig gewesen zu sein...Freundschaft wird oft als Schwert

> bezeichnet...und geht sie so auseinander wie die unsere, so denke ich schon,

> dass man das als "einschneidend" bezeichnen kann.

> > Fan


Das war ein Vergleich, keine Metapher. Eine Metapher liegt dann vor, wenn nicht lebenden Dingen die Eigenschaften lebender Wesen, z.B. von Tieren, Menschen, etc., zugesprochen werden. Soviel zu meinen Deutschkenntnissen.

Für mich ist Freundschaft kein Schwert. Schwerter sind Waffen udn eine Freundschaft ist alles, aber keine Waffe. Sie bedeutet Geborgenheit, Vertrauen, Zusammenhalt. Für eine echte Freundschaft ist man bereit zu kämpfen, aber es sollte nie ein Schwertkampf sein, um mal bei deinen Worten zu bleiben. Daher hinkt dieser Vergleich für mich königlich.

Wenn du mit der Vergangenheit abschließen willst, wie du sagst, dann sag das einfach und man kann drüber reden. Gut in Deutsch sein hin oder her, aber ich neige dazu, Klartext zu bevorzugen und Philosophie/Poesie anderen Leuten zu überlassen, wohingegen ich ein klärendes Gespräch nie ablehne. Ich habe im Übrigen nie mit der Vergangenheit abgeschlossen, denn es gibt nichts abzuschließen, da die Vergangenheit ein Teil von mir ist und mich zu dem gemacht hat, was ich bin. Die Freundschaft mit dir war eine schöne Zeit und als diese schöne Zeit habe ich sie in Erinnerung. Wie das alles geendet hat, war unschön, aber es war für mich zu Ende, so wie das Kapitel meiner Zeit am MGS für mich zu Ende war, denn falls du dich erinnerst, ich habe versucht, dagegen anzukämpfen und bin gescheitert. Aber hey, es ist besser gekämpft und verloren, als gar nciht gekämpft zu haben. Auch wenn die Welt beschissen ist, ich liebe das Leben, aber ich haaaaaasse diese übertriebene Poesie und Schwarzmalerei.

Wie gesagt, wenn du darüber, was war oder was auch imemr reden willst, gerne, aber tu mir bitte bitte einen Gefallen und rede wie ein Mensch.

Schatten


> Also...zuerst mal zu deiner Defi von Metapher...das ist ne Defi für ne

> Personifikation...

> Ein Vergleich kann man immer gut erkennen, denn dann

> taucht das Wort "wie" auf..."Er ist stark wie ein Löwe" ist ein Vergleich.

> "Er ist ein Löwe" ist eine Metapher, da ihm nur die Eigenschaften des Löwen

> gegeben werden (so wie groß, stark, mutig). Also war das wohl eine

> Metapher...

> > Metapher legt man nicht nach dem aus, was sie sind. Die Sonne

> als Metapher wird auch nicht nur als Planet gesehen, sondern vielleicht für

> ihre Unerreichbarkeit oder Hitze...

> Für mich ist die Freundschaft wie ein

> Schwert. Man kann sich mit ihr verteidigen (sich mit Freunden zurückziehen

> oder von ihnen verteidigt werden), oder für sie kämpfen, wie man es mit

> einem Schwert auch kann.

> Somit hinkt dieser Vergleich aus meiner Sicht

> überhaupt nicht...aber denk doch was du willst...ist ja deine

> Sache.

> > Nun...die Vergangenheit ist ebenso ein teil von mir, aber ich will,

> dass sie nicht micht nicht weiter beeinflusst. Die ganze Sache mit dir, Nina,

> und der "tollen" Schla**** hat mich noch ziemlich lange verfolgt.

> Sie hat

> mich zu dem gemacht, was ich bin! Eine Frau, die sich nie wieder derartiges

> von jemandem gefallen lassen wird. (Übrigens: Nina schuldet mir immer noch

> 15€! Aber...dreckiges Geld will ich echt net wieder!)

> Das, was mir

> persönlich den letzten Rest an dieser so genannten Freundschaft, gegeben hat,

> war, als du auch noch zu mir kamst und das "klärende" Gespräch

> suchtest...vor allem, was auch noch danach geschah...egal...ich habe

> eingesehen, dass die Schla*** euch richtig gut um den Finger gewickelt

> hatte...selbst Schuld, wenn man sich derartig manipulieren lies...

> Ich wollte

> nur noch einmal sehen, ob ich den richtigen Entschluss gefasst habe mich von

> einer Freundschaft loszusagen, die keine war, sondern nur auf ein Ausnutzen

> basierte...wüsste nämlich bis heute nicht, was ich von euch bekommen

> hätte...außer Schmerzen und Leid.

> Und nun...ich muss gestehen, dass es die

> richtige Entscheidung war...

> > Auch nachdem ICH nun wieder den Kontakt

> aufgenommen habe, sehe ich mich einer Person gegenüber, die nicht bereit ist

> ohne irgendwelche Streitereien mit mir zu reden. Also kann es nur richtig

> gewesen sein.

> > Dank euch habe ich jetzt eine gute Freundin gewonnen, die

> mich so nimmt wie ich bin und mich nicht für "Scherze", wie es eure Schla***

> gemacht hat, ausnutzt.

> > Ach ja...von wegen gekämpft...wo denn? Ich wüsste

> nicht, dass du jemals dich zwischen mir und den anderen gestellt

> hättest.

> > Egal...es kümmert mich nicht mehr.

> Ich habe alles erreicht, was

> ich erreichen wollte. Ich schaffe voraussichtlich men Abi und habe den

> Motorradführerschein, sowie meine eigene Machiene.

> Eigentlich ein gutes

> Geschäft für eure nicht gerade ehrliche Freundschaft!

> > Fan



Hm, tja, was soll ich sagen, ich habe von der ersten Zeile an geahnt, dass das nichts gutes werden kann. Und wenn sie glaubt, sie sei die einzige, die damals verletzt wurde, dann hat sie ein noch größeres Brett vor'm Kopf als ich anfangs dachte.
Nein, ich bin genauso wenig ein Unschuldslamm wie alle anderen, aber ich glaube, ich kann durchaus von mir behaupten, dass ich auch dazu stehe und nicht die Schuld allen anderen in die Schuhe schiebe. Und vor allem seh ich rot wenn einer meiner besten Freundinnen, die auch noch das Rückgrat hatte, Fehler einzugestehen, als Schlampe tituliert wird. Wovon zeugt das? Meine Meinung nach, davon, dass da irgendjemand nicht erwachsen werden will [?].
Es ist traurig und ich hätte es lieber gehabt, wenn diese Sache völlig unangetastet geblieben wäre, aber nu, kann man nichts machen. Jeder macht Fehler und ich stehe zu meinen [hoffe ich zumindest].

Sonntag, 16. September 2007

_You're_In_My_Heart_ by _Ten_

I’ve come to know the magic in your eyes,
I’ve come to know the way it feels when a love is real,
You taught me not to hide behind disguise
To let my heart reveal in time, the belief inside
That as long as we are together
I’ll be on your side forever
Beside you all the way, to love you come what may
Now until the twelfth of never
You will guide my life’s endeavours
You’re everything I need, you put the strength in me.

You’re in my heart, you’re in my soul,
When we’re apart, it’s strong enough to hold
I never doubt or question why
You are my life, the truth it never lies
This love will never die

To paint with all the colours of your smile
To sail the ocean in your eyes is a paradise
Along the road we chose to walk in time
We’ve created other lives, from yours and mine
Hidden in the way to held you
Hidden in the way we kissed
A spark became an ember that waited to exist
I could never live to tell you
All that I have left to say,
For every moment I’m beside you
Takes my breath away

You’re in my heart, your in my soul
You give me hope and shelter from the cold
For when we laugh and when we cry,
It’s in those eyes, this love will never die

Samstag, 11. August 2007

_Das_Fallen_

Meine Mam hatte mich heute auf der Arbeit ausgeschickt, um was zu trinken zu kaufen. Es sind keine fünf Minuten zu Fuß, aber auf dem Rückweg habe ich es geschafft, eine der zwei [zum Glück Plastik-] Flaschen fallen zu lassen. Als ich die Tür aufschließen wollte, kullerten beide Flaschen die kurze Treppe hinab. Obwohl ich es gar nicht berührt habe, fiel in meiner Nähe ein Markiermesser runter. Stoff ebenfalls. Und eine Schere, die offen neben meinem Fuß im Linoleumboden stecken bieb. Reißverschlüsse sind auf runtergefallen, ohne dass ich was dafür konnte. Mam hat sich schlapp gelacht. Sie dagt, wenn einem permanent etwas runterfällt, eilt Besuch herbei.
Wer mag das wohl sein? oO
Auf jeden Fall war ich so konfus heute, dass ich die seltsamsten Fehler gemacht habe - was zur weiteren Erheiterung meiner Ma beitrug. Generell ist irgendwas schief gelaufen, denn bei der entscheidenen Anprobe passte mir meine neue tolle Karohose im Gürtel nicht :'( Dabei hab ich die Ziernähte doch so schön ordentlich und erste mal ohne große Sauerei die Gürtelschlaufen gemacht *gnarf* Muss also wieder aufgetrennt werden *seufz* Aber heut nicht mehr. Aber abgesehen vom Gürtel sitzt die Hose perfekt und ja, ich bin stolz auf mich ;)
Egal, seltsamer konfuser Tag heute.

listening to: Aria - Poteryanij Raj [zu deutsch: Verlorenes Paradies]

Freitag, 10. August 2007

Donnerstag, 9. August 2007

Meine_weißen_Vögel _by_ Konstantin_Nikolskij_

Gewitter und Schneestürme
Überquerten alle Länder
Meine weißen Vögel
Flogen in die Sonne davon

Auf verlorenen Spuren
Eilt in ferne Reiche
In ferne Reiche, auf eine beschwerliche Reise
Zu den hellen, sonnigen Jahren

Findet auf meine Freude
Die in Trauer verloren ging
Bringt mir ein Lied
Vom geborenen Frühling

Findet auf die Strahlen
Die die Wolken verdeckten
Und der Bach des Lebenswassers
Wird die Gärten tränken

Findet auf in der Stille
Die sanfte geliebte Stimme
Der Hände Wärme gebende Kraft
Ihren Blick gebt mir zurück

Bringt mir das Frohlocken
Der Gebirgsflüsse und der Frühlingsflüsse
Die Hitze gewärmter menschlicher Herzen
Mit der freien Reisen warmem Wind

Erbittet beim Himmel
Nicht vor Wut zu finstern
Erbittet bei den Feldern
Friedliche Vergnügtheit

Erbittet bei den Wäldern
Reine hallende Stimmen
Um zu sagen welch eine Mühsal
Der Weg der Seele den eilenden Menschen ist

Findet auf die Inseln
Mit dem grünen Gras
In ihm leben der Liebe und der Welt
Vergessene Worte

Erbittet bei den Wäldern
Reine hallende Stimmen
Um zu sagen welch eine Mühsal
Der Weg der Seele den eilenden Menschen ist

Findet auf die Inseln
Mit dem grünen Gras
In ihm leben der Liebe und der Welt
Vergessene Worte

Findet auf die Inseln
Mit dem grünen Gras
In ihm leben der Liebe und der Welt
Vergessene Worte


Die Originalversion ist russisch. Der russische Originaltitel lautet in etwa Ptizi belije moji. Diese ungeschichte Übersetzung were made by Mascha.

_Urlaubsfotos_Part_I_















Freitag, 13. Juli 2007

_darzamat_und_anderes_

Ich kann's kaum glauben, dass es nur knapp eine Woche her ist, dass wir vom Herumpaddeln auf dem Donetsk zurückkamen und ich beim besten Freund meines Bruders das erste Mal diese Band gehört habe, Darzamat, that is, als wir uns spät abends die Fotos von unserem sechstägigen "Ausflug" angesehen und dabei laut diversen Metal aufgedreht hatten.
Kaum glauben kann ich es, weil die Zeit so schnell vergangen ist. Viel zu schnell. Es ist irgendwie surreal nun.
Es gibt Dinge, aus denen man Energie schöpfen kann, und das eine ganze Weile, eine Zeit in der man sich leicht fühlt und alle Probleme lösbar scheinen - vorausgesetzt, man bekommt keinen Schlag in den Magen, der diese ganze Energie implodieren und sich in sich selbst verzehren lässt. Nun, vielleicht nicht die ganze Energie, aber einen nicht unbedeutenden Teil davon. Und man beginnt zu zittern, weil alles sich als gefährlich nah einer Selbsttäuschung entpuppt. Und das, obwohl man weiß, das davon wiederum das meiste tatsächlich Selbsttäuschung ist, eine "Realität", die man sich selbst zurechtfantasiert, die nur einen Buchteil dessen erfasst, was in Wirklichkeit der Fall ist. Worte und Gesten, die entsprechend der eigenen Laune bzw. Gemütsstimmung - nein, nicht falsch interpretiert - nein, eher zu persönlich aufgefasst werden. Kombiniert mit der eigenen verdrängten Unzulänglichkeit lässt das eine gläserne Mauer Risse bekommen und eventuell auch in Scherben zerspringen, die man ohne es selbst zu bemerken aufgebaut hat. Man hat diese Mauer nicht gepflegt - dazu war die Zeitspanne nicht ausreichend...
Scheiße, ich hab gar nicht bemerkt, wie geblendet ich war. Natürlich tanzt die Welt nicht nach meiner Pfeife. Denn genau das war es doch, was ich mir eingebildet habe. Es war ein gutes Gefühl. Es war ein verdammt gutes Gefühl zu lachen einfach, weil ich nicht anders konnte, und zwar nicht zu lachen, weil etwas komisch was, sondern weil es mir gut ging!
Fast allein dort auf dem Fluss, ich habe mich während der sechs Tage mehrmals gefragt, wie es wäre, für immer dort zu bleiben und ob ich das überhaupt wollte..
Ich weiß es immer noch nicht. Und ich glaube, ich werde die Antwort nun, wo ich wieder hier in Deutschland bin, nicht finden. Dazu ist das alles zu weit weg.
ALLES ist so weit weg. Alles. Und das fühlt sich an, als würde ich in den Magen geboxt werden. Nein, nicht immer, nur wenn ich daran denke. Also versuche ich, nicht daran zu denken, aber das ist oft gar nicht so einfach.
Ich würde gern mit David abschließen, das alles vergessen, weil auch das nur noch ein Knoten im Hals ist, den zu schlucken ich nicht gewillt bin. Weg damit.
Aber ich kann nicht, denn dazu müsste etwas passieren, etwas, das mir die Gelegenheit gibt, mich abzureagieren. Nein, eigentlich nicht abzureagieren, sondern einfach nur endlich meine Wut und Verzweiflung auszudrücken. Und ich beginne zu fürchten, dass ich ein "Nein" hören will, denn dann wäre dieses ganze Selbstmitleid und Geheule gerechtfertigt, nicht wahr?
Ich gebe mich manchmal der Illusion hin, dass ich gar nicht so miserabel und unmöglich bin, wie es eigentlich der Fall ist. Und diesmal hab ich diese Illusion richtig hoch gebaut - und zwar ohne es selbst zu merken. Wie konnte ich sowas denken? Ich brauch mir nur die Urlaubsfotos anzusehen, und mir wird schlecht. Von nahezu jedem Foto, auf dem ich zu sehen bin.
Auf alle Fälle müsste ich nach Essen, egal ob nun einfach nur um Bettelkind und die Lady [die ja dort ist] zu sehen, oder in dieser idiotischen Lage zu versuchen zu einem Punkt zu kommen. But I'm disinclined to go there, and that's what punching me right into my guts right now. Und ich weiß sogar warum, und das zeigt, entweder, wie tief ich gesunken bin, oder wie tief ich schon immer war, während ich gedacht habe, ich könnte etwas an der noblen Hinterlassenschaft meines Erzeugers bezüglich meines Charakters ändern. Yeah, was für eine Konstellation.
Und ich habe sogar Angst in Worte zu fassen, was Sache ist.
Egal, ich bin jedenfalls zu dem Schluss gekommen, ersteinmal abzuwarten, soweit möglich, und von dem Glücksgefühl, das - trotz des Zusammenfalls des ach so funkelnden Glases - bleibt, der Freundschaft, die ich völlig unerwartet erfahren habe und der Tatsache, dass ich Ferien habe und den Großteil der Zeit allein bin, zu leben. Mal sehen, was so in nächster Zeit passiert.
Ich höre in diesen Worten einen gehässigen Unterton - leider, ist dieser doch nicht beabsichtigt. Viel mehr hab ich Angst vor dem, was womöglich passieren könnte, und ich habe nicht die geringste Ahnung, was das sein wird. Es ist wie immer: Ich komme zurück und Dinge sind geschehen, die mich völlig unerwartet treffen. Meiner Ignoranz wegen, nicht weil sie wirklich unvorhersehbar sind.
Ich hasse es, wenn ich das Gefühl habe, ich würde glauben, ich sei der Mittelpunkt der Welt. Auch wenn dieser Satz nicht in allen Einzelheiten das ausdrückt, was ich wirklich meine.
Ich versuche die Entwicklung als ganz normal zu sehen, was sie auch ist, aber ich hab Angst. Eine aus rationaler Sicht womöglich absurde Angst, die wenigen Freunde zu verlieren, die ich habe. Dadurch, dass man sich auseinander lebt. Ich will nicht. Ich habe den absurden Wunsch, die Augen zu schließen wie ein kleines Kind und sie erst wieder zu öffnen, wenn alles vorbei ist. Ich fühle mich nutzlos.
Völlig nutzlos was Freundschaften angeht. Ich will, aber wozu bin ich gut?